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Die US-Soldaten sind aus Kitzingen abgezogen - längst! Sie hinterlassen etwa 400 Hektar vormals militärisch genutzte Flächen. Das entspricht 560 Fußballfeldern.
Die Stadt Kitzingen hat frühzeitig damit begonnen, sich auf die bestehende Situation vorzubereiten. Sichtbare Fortschritte seit dem Abzug gibt es jedoch außer der Auskopplung des Kitzinger Golfplatzes keine. Die frei gewordenen Flächen einer neuen Nutzung zuzuführen oder auch sie zu renaturieren, ist eine Jahrhundertaufgabe. Um sie zu bewältigen brauchen wir einen sehr langen Atem und viel, sehr viel Geld. Voraussetzung für die Bewilligung von Fördergeldern ist ein Konzept, der Nachweis dafür, dass man weiß, was man erreichen will und was es kostet. Heutige Stadtentwicklungskonzepte betrachten jedoch nicht mehr nur Teilflächen, wie z.B. die Kasernen, sondern sie betrachten, die Stadt als Ganzes. Kitzingen hat ein hervorragendes Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erstellen lassen. Unzählige Vereine (z.B. der Stadtmarketing-Verein), Organisationen, die Stadtverwaltung und der Stadtrat haben daran mitgewirkt. Von April 2007 bis April 2008 gab es die Arbeitsgruppen "Innenstadt" und "Konversion", die die Aufgabe hatten, entsprechende Projekte aus dem ISEK umzusetzen. In beiden Gruppen war der Stadtmarketing-Verein vertreten.Im April 2008 lief der Vertrag mit Drees & Sommer aus, die die Gruppensitzungen zielorientiert moderiert haben. Im Anschluss daran wurde eine sog. Steuerungsgruppe und eine Projektgruppe ISEK gebildet - koordiniert werden diese beiden Kreise von Frau Noormann, Stabstelle von OB Müller.Der Stadtmarketing-Verein ist Teilnehmer in der Steuerungsgruppe. Haben Sie eigentlich schon einmal einen Blick ins ISEK geworfen? Tun Sie das - es ist sehr interessant!
ISEK der Stadt Kitzingen - Endbericht (PDF, 6.5MB)
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